Am Montagnachmittag, den 27.04.2020 wurde die Feuerwehr um 15:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 57 zwischen Alsdorf und Würselen alarmiert. Auf der Höhe des Alsdorfer Tierparks bestätigte sich die Einsatzlage.

Ein Traktorfahrer inklusive Gespann war von Würselen in Richtung Alsdorf kommend unterwegs und hatte ein Stauende in einer leichten Rechtskurve übersehen. Trotz eingeleiteter Notbremsung und eingeleitetem Ausweichmanöver kollidierte der Traktor mit einem PKW. Dieser wurde bei dem Aufprall so stark getroffen, dass hierbei eine Person verletzt wurde.

Die verletzte Autofahrerin wurde durch den Alsdorfer Rettungsdienst erst-versorgt und anschließend in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert. Der Unfallwagen musste später von einem beauftragten Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Traktorfahrer bliebt bei der Kollision unverletzt.

Die Bergung des verunfallten Traktors samt Gespann gestaltete sich etwas schwieriger als anfänglich angenommen, da sich das Gespann durch die Kollision verkeilt hatte und im Grünstreifen zum Stehen gekommen war. Hierbei hatte sich der hintere linke Reifen von der Achse gelöst, wodurch die Luft im Reifen vollständig entwichen war. Für die weitere Bergung musste zunächst der mit Jauche befüllte Anhänger abgepumpt werden. Befreundete Bauern halfen dem verunfallten Fahrer hierbei. Gemeinsam mit zwei weiteren Zugmaschinen gelang es ihnen den Traktor aus dem Grünstreifen zu ziehen, mit Spezialgerät den Reifen wieder aufzupumpen und auf die Aufhängung zu montieren.

Für die Dauer der eingeleiteten Maßnahmen musste die Bundesstraße zeitweise voll gesperrt. Einsatzkräfte der Polizei sperrten die B57 ab dem Kreisverkehr Birk in Fahrtrichtung Alsdorf und ab der Zufahrt zur Theodor-Seipp-Straße / Ecke Zufahrt Alsdorfer Tierpark. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle und stellten den Brandschutz sicher. Leider musste die Polizei nicht nur im Zuge der Verkehrssicherung tätig werden. Die Insassen eines vorbeifahrenden PKW filmten ihre Fahrt an der Unfallstelle vorbei. Die am Straßenrand stehenden Polizeibeamten bemerkten dies und stoppten das Fahrzeug noch vor Ort. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet und Beweismaterial gesichert. 

Der Feuerwehreinsatz konnte nach rund 2,5 Stunden für die hauptamtlichen Wache der Feuerwehr Alsdorf unter der Leitung von Brandoberinspektor Olaf Gesell beendet werden. Angaben zur Schadenshöhe und zur Höhe der Strafe für den Unfallfilmer können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden.