Bildquelle: PixabayEinsatzreiches Wochenende für die Alsdorfer Wehr.

Am vergangenen Wochenende hatten die Einheiten der hauptamtlichen Wache sowie der Freiwilligen Feuerwehr Alsdorf alle Hände voll zu tun. Rund um die Feierabendzeit, gegen 16:00 Uhr begann eine Serie von Einsätzen. Die erste Einsatzstelle lag auf dem Kurt-Koblitz-Ring / Ecke Weinstraße. Der Feuerwehr wurde über die Städteregionale Leitstelle eine größere Ölspur gemeldet, die die Einsatzkräfte für mehrere Stunden beschäftigen sollte.

Die Verunreinigung wurde mit Bindemittel abgestreut und Verkehrswarnschilder wurden aufgestellt. Zur Durchführung der eingeleiteten Maßnahmen musste der Kreuzungsbereich B57/Weinstraße zwei Mal für jeweils ca. 10 Minuten gesperrt werden. Gemeinsam mit dem Städtischen Bauhof und einer Spezialfirma von Straßen NRW konnte die Gefahrenlage entschärft werden. Insgesamt waren fünf Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr in diesen Einsatz bis um 21:30 Uhr eingebunden.

 

Parallel zu diesem Einsatz wurde die Alsdorfer Wehr gegen 17:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsmitteln auf der Daniel-Schreber-Straße alarmiert. Glücklicherweise blieb es bei diesem Einsatz nur bei einem Blechschaden. Personen wurden nicht verletzt. Angaben zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden. Die Unfallstelle wurde abgesichert, der Brandschutz sichergestellt, die ausgelaufenen Betriebsmittel abgestreut und anschließend durch den Bauhof aufgenommen. Nach rund 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder zur Feuer- und Rettungswache einrücken.

 

Bereits um 23:50 Uhr ertönte erneut der Gong auf der Feuer- und Rettungswache: Zimmerbrand mit einer unklaren Rauchentwicklung in der Herzogenrather Straße. Neben der hauptamtlichen Wache wurden auch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Einsatzkräfte der Polizei hatten eine unklare Rauchentwicklung in einem Gebäude auf der Herzogenrather Straße gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr war von außen eine Verrauchung des Treppenraums zu erkennen. Umgehend wurden Angriffstrupps mit Atemschutz ausgerüstet, die während der Erkundung schnell feststellten, dass es sich entgegen der ersten Annahmen nicht um Brandrauch, sondern um ein Löschpulver aus einem im Gebäude (ohne ersichtlichen Grund) abgeblasenen Feuerlöscher handelte.

Das Gebäude wurde von den Trupps unter Atemschutz vollständig kontrolliert, um eine weitere reale Gefahrensituation ausschließen zu können. Da keine Feststellung erfolgte, wurden die Räumlichkeiten vom Rauch befreit und anschließend der Polizei übergeben. Im Einsatz waren die Hauptamtliche Wache mit dem HLF20-1 und der 1-DLK23-1. Zusätzlich rückten Einheiten der Löschzüge 1 und 2 mit den nachfolgenden Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus: 1-LF20-1, 1-LF20KatS-1, 2-LF10-1, 1-ELW1-1 1-TLF4000-1,1-RW-1. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte in diesen Einsatz eingebunden. Unterstützt wurden sie von dem Alsdorfer Rettungsdienst und Einheiten der Polizei. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet.

 

In den frühen Stunden des Samstags ging gegen 02:40 Uhr ein erneuter Notruf ein: Zimmerbrand in der Alsdorfer Weinstraße. Die Anrufer schilderten einen verrauchten Treppenraum in einem Mehrfamilienhaus. Da dies eine große Gefahr darstellte, wurde umfangreich alarmiert. Neben der hauptamtlichen Wache rückten erneut Einheiten der Löschzüge 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte ein Brandereignis in einer Erdgeschosswohnung festgestellt werden. Umgehend wurde die Menschenrettung eingeleitet. Damit eine Evakuierung der noch im Gebäude befindlichen Bewohner erfolgen konnte, wurden ein Überdrucklüfter zur Entrauchung des Treppenhauses sowie ein Rauchvorhang eingesetzt. Anschließend konnte die Evakuierung des Gebäudes eingeleitet werden. Ein Angriffstrupps unter Atemschutz leitete daraufhin die Brandbekämpfung ein. Mit einem C-Rohr konnte der Brand schnell gelöscht und somit eine Brandausbreitung auf benachbarte Wohnungen verhindert werden. Im Anschluss daran wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Insgesamt wurden 7 Personen durch die Feuerwehr betreut, welche nach Abschluss der Maßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Nach rund 45 Minuten war der Einsatz für die Alsdorfer Feuerwehr beendet. Insgesamt waren rund 19 Einsatzkräfte im Einsatz.


Am Samstagabend mussten die Alsdorfer Einheiten erneut tätig werden: Einheiten der hauptamtlichen Wache und des Löschzuges Hoengen wurden zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Jahnstraße alarmiert. Gegen 18:22 Uhr war der Notruf eingegangen. Umgehend rückten mehrere Einheiten zur Einsatzstelle aus. Vor Ort bestätigte sich das Einsatzbild glücklicherweise nicht. In einer Erdgeschoss-Wohnung hatte lediglich der Inhalt eines Küchenmülleimers Feuer gefangen. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten sich vor dem Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte ins Freie bewegen. Der Mülleimer-Brand war schnell gelöscht und die betroffene Wohnung durch natürliche Lüftungsmaßnahmen vom Brandrauch befreit. Ein weiteres Eingreifen wurde seitens der Feuerwehr nicht erforderlich. Nach rund 20 Minuten war auch der letzte Einsatz des einsatzreichen Wochenendes beendet.